Herzlich willkommen!

Unternehmen übernehmen immer mehr Eigenverantwortung für Umweltschutz und Energiemanagement. Gleichzeitig werden die gesetzlichen Auflagen immer strenger. Wir helfen Ihnen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. 

Mit der Gründung im Jahr 1998 und somit einer langjährigen Erfahrung in der BeratungZertifizierung und Schulung von Umwelt- (DIN EN ISO 14001, EMAS), Energie- (DIN EN ISO 50001) und Qualitätsmanagementsystemen (DIN EN ISO 9001) gehören wir zu den Unternehmensberatern der ersten Stunde im Bereich integrierter Managementsysteme (IMS). 

Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Portfolio an Dienstleistungen von A wie Auditorenschulung über M wie Managementsysteme bis Z wie Zertifizierung. 

Dabei stehen die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden immer im Mittelpunkt. Ihre Interessen sind die Basis, auf der wir für Sie individuelle und maßgeschneiderte Lösungen erarbeiten.

 

Wir sind Ihr kompetenter Partner bei Fragen rund um Energie- und Umweltmanagement innerhalb Ihres Unternehmens.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Firmenprofil!


 

Intensiv-Workshop: Umsetzung der Anforderungen der neuen DIN EN ISO 14001:2015

Ist Ihr Unternehmen nach der ISO 14001 zertifiziert? Wissen Sie, welche Anforderungen die neue ISO 14001:2015 an Sie stellt? Der Intensivworkshop von martin Myska Managementsystem wird Ihnen darüber Klarheit verschaffen. Am Freitag, den 18.11.2016, geben Ihnen Fachreferenten mit viel Praxiserfahrung in der Zeit von 9:00 bis 16:30 Uhr einen Überblick über die neue ISO 14001 und mit individueller Unterstützung werden Sie die neuen Anforderungen auf Ihr Unternehmen anwenden. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich in der angenehmen Atmosphäre des Hotel Königshof für die neue ISO 14001:2015 fit zu machen und mit den anderen Teilnehmern Erfahrungen auszutauschen. Den Flyer mit einem Überblick des Programms und weiteren Informationen erhalten Sie hier.

Nähere Informationen zum Workshop erhalten Sie auch telefonisch bei martin Myska Managementsysteme unter 0228- 44 52 27.

Aktuelles:

Newsletteranmeldung

Mai 2016:

CSR-Berichtspflicht kommt Ende 2016

Bis zum 06.12.2016 muss die Richtlinie der EU zur Offenlegung von nicht-finanziellen Informationen in nationales Recht implementiert sein (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Seit 11.03.2016 liegt nun der Referentenentwurf für das kommende Gesetz vor. Betroffen sein werden demnach:

Diese müssen gemäß der Richtlinie 2014/95/EU mindestens über folgende Themen Transparenz schaffen:

Dabei  sind  eine  Beschreibung  des  Geschäftsmodells  sowie  Angaben  zu  Konzepten und  deren  Ergebnissen,  zu  Due-Diligence-Prozessen,  zu  wesentlichen  Risiken  mit schwerwiegenden  Auswirkungen  auf  nichtfinanzielle  Belange,  zu  den  wichtigsten

nichtfinanziellen  Leistungsindikatoren  und  gegebenenfalls  zu  im  Jahresabschluss ausgewiesenen  Beträgen  erforderlich.  Zu  berichten  sind  dabei  Angaben,  die  für  das Verständnis der Lage und der Auswirkungen der Kapitalgesellschaft erforderlich sind.

Zur Umsetzung dürfen Unternehmen auf bestehende nationale, europäische oder internationale Rahmenwerke für die Berichterstattung zurückgreifen, wobei das angewendete Regelwerk zu nennen ist (z.B. Leitsätze der OECD, Standard G4 der Global Reporting Initiative, EMAS, UN Global Compact, VN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte).

Mit Blick auf die Erfüllung der kommenden Berichtspflicht ab dem Geschäftsjahr 2017 sollten Unternehmen schon jetzt beginnen, relevante Daten und Fakten zusammenzutragen. Verstöße gegen die Auflagen können laut Entwurf Bußgelder in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro oder 5 % des jährlichen Gesamtumsatzes des vorausgegangenen Geschäftsjahres nach sich ziehen.

KMU sind nicht direkt vom Gesetz betroffen. Sie können aber indirekt durch Forderungen von Abnehmern und Partnern damit konfrontiert werden.

Weiterführende Informationen: http://www.csr-in-deutschland.de/

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/


UN-Klimavertrag in Paris regt Kapitalabzug aus fossiler Energie an

Die UN-Klimakonferenz von Paris (12.12.2015) hat einen völkerrechtlich verbindlichen Klimavertrag hervorgebracht, der die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C begrenzen soll. Die damit verbundenen ambitionierten Ziele erfordern spätestens ab der zweiten Hälfte des Jahrhunderts einen vollständigen Abschied von fossilen Energien. Dies wirkt sich zunehmend auch auf Geschäftsmodelle, langfristige Unternehmens- und Investitionsstrategien aus (Stichwort Divestment).

Die Organisation 350.org berichtet, dass im Kontext der UN-Klimakonferenz bereits über 500 Finanzinstitutionen weltweit, die zusammen über mehr als 3,1 Billionen Euro Anlagekapital verwalten, zugesagt haben, Ihre Investitionen aus fossilen Energien abzuziehen. (Bsp.: Die Allianz AG verfügt über eine gesamte Anlagesumme von etwa 630 Milliarden Euro und hat angekündigt, vier Milliarden Euro aus der Kohleindustrie abzuziehen.)

Gerade vor dem Hintergrund der neuen ISO 14001 sollten die Chancen und Risiken aus den geänderten politischen Rahmenbedingungen bestimmt werden (Stakeholder Analyse). Insbesondere Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der Förderung, Aufbereitung und Verwendung von fossilen Energieträgern beruht, sollten ihre Unternehmens- und Investitionsstrategie entsprechend anpassen.

Weiterführende Informationen: http://gofossilfree.org/de/was-ist-divestment/

 

Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz wird bis Ende 2018 verlängert

In vielen Unternehmen des deutschen Mittelstands schlummern Potentiale für Energieeffizienz und Klimaschutz. Vor diesem Hintergrund verlängern die beiden Bundesministerien für Wirtschaft und Energie die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz um drei weitere Jahre und stellen zusätzliche Mittel in Höhe von 4 Millionen Euro bereit.

In Form von Dialogangeboten, Informationen und Qualifizierungen werden Unternehmen konkrete Hilfestellungen im Themenfeld Energieeffizienz und Klimaschutz angeboten. Dabei setzt das Programm verstärkt auf den Nachwuchs: Energie-Scouts (Auszubildende) und Innovationsassistenten (Studierende) sollen in den Unternehmen nach Energieeffizienzmöglichkeiten suchen und Projekte bearbeiten.

Weiterführende Informationen: http://www.mittelstand-energiewende.de/

 

Effizienzagentur NRW: kostenfreies Angebot zur CO2-Bilanzierung für Unternehmen und Berater

Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen werden für den produzierenden Mittelstand immer wichtiger – ob unter dem Aspekt der Ressourcen- und Kosteneinsparung oder der Erfüllung von Kundenanforderungen. Die Effizienz-Agentur NRW bietet Unternehmen jetzt mit dem Online-Bilanzierungstool „Eco-Cockpit“ eine Möglichkeit, CO2-Treibern schnell und kostenfrei auf die Spur zu kommen. Eco-Cockpit ist einfach handhabbar und bietet vielfältige Auswertungsmöglichkeiten für Unternehmen. Die Ergebnisse erlauben die Bewertung der Prozess- und Produktionsemissionen sowie den Vergleich der Emissionen zu alltäglichen Größen – und helfen so, Hauptemittenten zu identifizieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu erschließen. Das Tool arbeitet nach dem Bilanzierungsstandard des Greenhouse Gas Protocol mit dem Fokus auf den Emissionen, die im Unternehmen entstehen. Datengrundlage liefern die anerkannten freien Datenbanken für CO2-Äquivalente „ProBas“ und „GEMIS“.

Weiterführende Informationen unter: https://www.ecocockpit.de/

 

DIHK-Merkblatt zum neuen KWKG

Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (kurz: KWKG) regelt die Abnahme von und die Vergütung für Strom aus KWK-Anlagen sowie die Zahlung von Zuschlägen für den Neu- und Ausbau von Wärme- und Kältenetzen. Durch die Novellierung des Gesetzes zum 01.01.2016 entsteht bei vielen Unternehmen eine Unsicherheit über die damit jeweils konkret verbundenen Konsequenzen.

Der DIHK greift in einem Merkblatt häufig gestellte Fragen auf und verweist auf die entsprechenden Paragraphen und Regelungen des KWKG. Unternehmen können sich hier einen schnellen Überblick

verschaffen.

Weiterführende Informationen http://www.dihk.de/themenfelder/innovation-und-umwelt/

 

Energieintensität stärker verbessert als gedacht

Energieintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes können auch im Jahr 2016 über den sogenannten Spitzenausgleich einen Teil der von Ihnen entrichteten Strom- und Energiesteuern zurückerhalten. Bemerkenswert dabei ist, dass der geforderte Zielwert der industriellen Reduktion der Energieintensität von 2,6 Prozent (gegenüber dem Basiswert der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012) um mehr als das Dreifache übertroffen wurde. Das beauftragte Prüfinstitut kommt in seinem Bericht zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Reduktion bei 8,9 Prozent gegenüber dem Basiswert liegt.

 

Update des Onlineportal „Föderal Erneuerbar“

Das von der Agentur für Erneuerbare Energien betreute Portal "Föderal Erneuerbar" umfasst mehr als 300 Datensätze zu Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie auf Länderebene. Die Datenbasis wurde gerade auf den neuesten Stand gebracht und wird fortlaufend aktualisiert. Alle Daten und Statistiken können in Form interaktiver Karten angesehen und als Graphik oder Excel-Tabelle heruntergeladen werden.

Weiterführende Informationen: http://www.foederal-erneuerbar.de/startseite

 

Neues Faktenpapier „Strompreise in Deutschland“

Die Debatte um die Strompreise in Deutschland hat sich etwas beruhigt, gleichwohl sind zum Jahreswechsel 2015/16 die Netzentgelte deutlich gestiegen. Der DIHK beleuchtet, vor dem Hintergrund mehr Transparenz in das Thema zu bringen, das Themenfeld der Strompreise in einem Faktenpapier. Die wesentlichen Punkte des Papiers sind:

Weiterführende Informationen: http://www.dihk.de/themenfelder/innovation-und-umwelt/

 

Mehr Energieeffizienz-Netzwerke in 2016 angestrebt

Die Bundesregierung fördert seit Ende 2014 die Initiierung und Arbeit von Unternehmens-Energieeffizienz-Netzwerken. Da sich gezeigt hat, dass netzwerkende Unternehmen ihre Energieeffizienz nach drei bis vier Jahren im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich stärker steigern konnten, soll die Dynamik der Netzwerkgründungen dieses Jahr noch einmal deutlich ausgebaut werden.

Ein Energieeffizienznetzwerk ist ein systematischer, zielgerichteter und unbürokratischer Erfahrungs- und Ideenaustausch von meist 8 bis 15 Unternehmen/ Unternehmensstandorten über in der Regel eine Dauer von 2-3 Jahren zur gemeinsamen Steigerung der Energieeffizienz. Mit Hilfe einer qualifizierten Energieberatung (extern/intern) werden zu Beginn eine Bestandsaufnahme und verbindliche Einsparziele erarbeitet. Auf dieser Grundlage erfolgen anschließend die Umsetzung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch.

Begleitet werden soll die Initiative ab 2017 durch ein jährlich stattfindendes, detailliertes und anonymisiertes Monitoring (nachdem die ersten Netzwerke in die Phase der Maßnahmenumsetzung eingetreten sind).

Weiterführende Informationen: http://www.effizienznetzwerke.org/

 

Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz unterstützt KMU kostenfrei

Mit dem Zentrum für Ressourceneffizienz des VDI steht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im verarbeitenden Gewerbe, die ressourceneffizienter produzieren möchten, eine Anlaufstelle zur Verfügung, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützt. Das Kompetenzzentrum erarbeitet praxisbezogene Informationsangebote und Arbeitsmittel, die es den KMU kostenfrei zur Verfügung stellt.

Unternehmen können sich zum Beispiel mit einem Online-Kostenrechner ihre individuellen Material- und Energieflüsse sowie ihre Kostenstruktur vor Augen führen. Mit Hilfe sogenannter Ressourcencheck-Fragebögen können sie zudem mögliche Einsparpotentiale im Betrieb aufdecken. Des Weiteren können sie auf detaillierte Informationen aus über einem Duzend Branchen und aus der Bauwirtschaft zugreifen (Prozessketten, beste verfügbare Technik, Videos, Praxisbeispiele und F&E-Projekte).

Weiterführende Informationen: http://www.ressource-deutschland.de/

 

Schaufenster-Regionen sollen Musterlösungen für die zukünftige Energieversorgung entwickeln

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium fünf großflächige Modellregionen. Ziel ist es, massentaugliche Musterlösungen für eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung bei hohen Anteilen schwankender Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie zu entwickeln und zu demonstrieren. Dabei sollen die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und        -betriebskonzepte im Zentrum stehen.

Jedes für eine Förderung vorgesehene Schaufenster zielt dabei auf spezifische Aspekte, die zukünftig besonders relevant sind:

Die ausgewählten Schaufenster-Regionen sind aufgefordert, konkrete Projektanträge beim Projektträger Jülich einzureichen. Die bewilligten Einzelprojekte sollen im zweiten Halbjahr 2016 starten. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre.

Weiterführende Informationen: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Netze-und-Netzausbau/sinteg.html

https://www.ptj.de/sinteg

 

Handlungshilfe zur Gefahrstoffverordnung

Seit dem 01.06.2015 löst die CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) die bis dahin geltenden Richtlinien für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien vollständig ab. Allerdings bezieht sich die derzeit gültige Gefahrstoffverordnung an einigen Stellen noch auf die alten Richtlinien (67/548/EWG bzw. 1999/45/EG). Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat deshalb eine Handlungshilfe veröffentlicht.

Die Handlungshilfe ermöglicht Anwendern, schnell und unkompliziert zu prüfen, ob die Einstufung eines Stoffes oder Gemisches nach den Vorgaben der CLP-Verordnung Rechtsfolgen für ihn hat. Darüber hinaus weist die Handlungshilfe auf einige weitere Konsequenzen hin, die sich aus der Umstellung von alter zu neuer Einstufung ergeben.

Weiterführende Informationen: http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Rechtstexte/Gefahrstoffverordnung.html

 

EMAS und die neue ISO 14001

Am 15.09.2015 wurde die überarbeitete Norm ISO 14001:2015 veröffentlicht. Da die Umweltmanagement-norm in der EMAS-Verordnung integriert ist und dies auch so bleiben soll, erarbeitet die EU-Kommission derzeit in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten den Anpassungsbedarf für EMAS. Vorab hat jetzt aber schon einmal der Umweltgutachterausschuss die Auswirkungen der Änderungen der neuen ISO 14001:2015 im Rahmen der EMAS-Verordnung bewertet und seine Erkenntnisse in einem Infoblatt zusammengestellt.

Für die an EMAS teilnehmenden Unternehmen und Organisationen wird sich demnach nur ein geringfügiger Anpassungsbedarf ergeben. Auch nach der Integration der ISO 14001:2015 bleibt es bei folgenden Alleinstellungsmerkmalen von EMAS:

Die Veröffentlichung der neuen EMAS-Verordnung ist für das 4. Quartal 2016 bis 1. Quartal 2017 vorgesehen.

Weiterführende Informationen:

http://www.emas.de/aktuelles/2016/04-02-16-emas-und-die-neue-iso-14001/

 

CO2-effiziente Seefrachtlösungen von DHL

DHL Global Forwarding erweitert sein Serviceangebot und gibt Kunden als erstes Speditionsunternehmen die Möglichkeit, eine auf ihren Transportbedarf optimal abgestimmte, CO2-effiziente Seefrachtlösung zu wählen. Mit dem neuen Green Danmar Service - der von Danmar Lines, dem DHL eigenen NVOCC (Non-Vessel Operating Common Carrier) angeboten wird - können Kunden einen Frachtführer für Containervollladungen auswählen, dessen CO2-Effizienz um mehr als 5 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegt. Darüber hinaus kann der neue Service für einen komplett emissionsneutralen Transport mit der CO2-Ausgleichslösung von DHL kombiniert werden. Damit haben umweltbewusste Kunden jetzt die Möglichkeit, die CO2-Effizienz ihrer Seefrachttransporte weiter zu verbessern und so ihren eigenen CO2-Reduktionszielen einen Schritt näher zu kommen.

Weiterführende Informationen:

http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2016/kunden_reduzieren_co2-fussabdruck_mit_dhl_service.html

 

Neue Verordnung zum Schutz vor Legionellen

Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider standen in den vergangenen Jahren als Verursacher zahlreicher Legionelleninfektionen in der öffentlichen Diskussion (z.B.: Ulm/Neu-Ulm und Warstein). Das Bundesumweltministerium will jetzt mit Hilfe einer neuen Verordnung den hygienisch einwandfreien Betrieb dieser Anlagen sicherstellen (zukünftig 42. Bundes-Imissionsschutzverordnung). Ein erster Entwurf wurde Anfang des Jahres den betroffenen Kreisen von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur Anhörung zugesandt.

Der Entwurf basiert auf einem Konzept gestufter Betriebskontrollen, d.h. zunehmende Abweichungen vom Zustand des ordnungsgemäßen Betriebs führen zur Intensivierung der Eigen- und Fremdkontrolle und zu einer Verdichtung zu ergreifender Maßnahmen, bis hin zur Gefahrenabwehr und direkter Beteiligung der Behörden. Der Entwurf sieht keine automatische Einstellung des Anlagenbetriebs vor, jedoch haben die Behörden im Einzelfall die Möglichkeit, eine mindestens vorübergehende Betriebseinstellung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz anzuordnen.

Der Entwurf bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll noch dieses Jahr in Kraft treten.

Weiterführende Informationen: https://euro.vdma.org/

 

Novellierte Abfallverzeichnis-Verordnung

Seit dem 11.03.2016 gilt die novellierte Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV). Zu den wesentlichen Neuerungen zählen:

Weiterführende Informationen:

http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/gefaehrliche-abfaelle/

 

Februar 2016:

Zertifizierungen weiterhin auf Erfolgskurs

Die International Organization for Standardization (ISO) meldet für 2014 einen Anstieg der Zertifizierungen um 3 %. Die QM-Norm ISO 9001 ist weiterhin sehr beliebt, den größten Zuwachs verzeichnet jedoch die Zertifizierung nach ISO 50001 (Energiemanagement).

Standard

Anzahl der Zertifizierungen  in 2014

Anzahl der Zertifizierungen  in 2013

Entwicklung

Entwicklung in %

ISO 9001

1.138.155

1.126.460

11.695

1 %

ISO 14001

324.148

301.622

22.526

7 %

ISO 50001

6.778

4.826

1.952

40 %

Statistik aller Zertifizierungen

1.609.294

1.561.482

47.812

3 %

Quelle: http://www.iso.org/iso/iso_survey_executive-summary.pdf?v2014, Seite 1

Für Ende 2016 ist die neue Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagementnorm ISO 45001 geplant, welche die Zertifizierung nach BS OHSAS 18001 ablöst. Es ist bereits bekannt, dass die neue Norm der „High Level Structure“ folgen wird. Dadurch lässt sie sich effizient in ein integriertes Managementsystem einarbeiten.

Weitere Informationen unter: http://www.iso.org/

 

Arbeitsplatzgrenzwerte

Ende 2015 wurden vom Ausschuss für Gefahrstoffe eine Reihe von Arbeitsplatzgrenzwerten geändert und ergänzt. Die technischen Regeln für Gefahrstoffe geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und -hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, einschließlich deren Einstufung und Kennzeichnung wieder.

Detaillierte Informationen unter: http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/

 

Beste verfügbare Technik – Holzwerkstofferzeugung

Die Europäische Kommission hat im November 2015 eine neue BVT-Schlussfolgerung für die Holzwerkstofferzeugung veröffentlicht.

BVT-Schlussfolgerungen, beinhalten branchenspezifische Informationen über die besten verfügbaren Techniken (BVT) bezüglich der Vermeidung/Reduktion von Umweltbelastungen. Die Dokumente basieren auf den Regelungen der europäischen Industrieemissionsrichtlinie und werden für jede betroffene Branche in einem Austausch zwischen Mitgliedsstaaten, Industrie und Umweltverbänden erarbeitet. Im Ergebnis legen sie den Stand der Technik für Industrieanlagen in der Europäischen Union fest und sind bei Genehmigungen von Anlagen, die von der Industrieemissionsrichtlinie betroffen sind, verbindlich heranzuziehen. Die Überwachungsbehörden können außerdem auch für Bestandsanlagen eine Nachrüstung innerhalb von 4 Jahren auf den BVT Stand fordern.

Weiterführende Informationen:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/beste-verfuegbare-techniken

 

Nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen

Durch die Änderung des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes wurde ein nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen d.h. von Heizkesseln geschaffen. Hierzu wurde der Anwendungsbereich des Gesetzes über die bisher geregelten, neu in Verkehr gebrachten Produkte, Kraftfahrzeuge und Reifen hinaus auf in Verwendung befindliche Heizgeräte erweitert. Das zu verwendende Etikett bzw. Label stimmt weitgehend mit dem EU-Etikett für neu in Verkehr gebrachte Heizgeräte überein. 

Nach § 21 der EnEV (Energieausweise für bestehende Gebäude) sind Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und Gebäudeenergieberater des Handwerks ab 2016 berechtigt, ein Etikett/Label auf Heizgeräte anzubringen. Welche Geräte etikettiert werden müssen, ist in der neuen Anlage 3 des EnVKG zeitlich gestaffelt aufgeführt (je jünger, desto länger die Frist zur verpflichtenden Etikettierung).

Die Information des Labels sollen Energieeinsparpotentiale aufdecken und eine Entscheidungshilfe liefern, wann sich die Anschaffung einer neuen Heizung wirtschaftlich lohnt.

Weiterführende Informationen unter: http://bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/M-O/neues-energielabel-alte-heizungen

 

Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten

Abfallvermeidung oder zumindest deren möglichst effiziente Verwertung ist grundlegende Voraussetzung für den Schutz natürlicher Ressourcen. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz verpflichtet Hersteller, Importeure und Exporteure sowie Händler stärker als bisher, Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte zu übernehmen. Neu ist zum Beispiel die Pflicht, einen Bevollmächtigten für die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung zu bestimmen, wenn ein Verantwortlicher selbst keine Niederlassung in Deutschland hat.

Der abfallrechtliche Besitzer ist verpflichtet, die Entgegengenommenen Geräte hinsichtlich ihrer Funktion zu überprüfen, das Vorhandensein gefährlicher Stoffe zu bewerten und die Ergebnisse zu dokumentieren. Die Informationen werden gebündelt und zentral bei der zuständigen Behörde (Elektro-Altgeräte-Register) veröffentlicht und dem Verbraucher zugänglich gemacht.

Weiterführende Informationen unter: http://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/elektroaltgeraete/elektro-elektronikgeraetegesetz

 

Ressourceneffizienz

Durch diverse Programme unterstützen Bund und Länder seit langem die Erforschung und Erprobung ressourceneffizenter Maßnahmen und Technologien im verarbeitenden Gewerbe. Hierdurch existieren mehrere tausend Projektberichte. Um die zahlreichen Einzelergebnisse für Unternehmen zu bündeln, zu strukturieren und transparent aufzubereiten, wurde im Auftrag des VDI ZRE und der Ministerien von  Hessen und Baden-Württemberg eine Vergleichsstudie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist ein umfangreicher Katalog über erfolgreiche Effizienzmaßnahmen in den Technologiebereichen Urformen (Metallguss, Kunststoffspritzguss), Umformen (Kalt- und Warmformung), Trennen, Fügen, Beschichten (Galvanisieren und Lackieren), Stoffeigenschaften ändern und chemische Verfahren sowie Maßnahmen im direkten Produktionsumfeld. Zusätzlich formulieren die Autoren den Vorschlag, bei zukünftigen Projekten Benchmarks zu etablieren. Nur allgemein anerkannte Vergleichsmaßstäbe liefern den Unternehmen zuverlässige Referenzwerte, um die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen und zu optimieren.

Die Studie ist abrufbar unter: http://www.ressource-deutschland.de/

 

Klimaschädliche Kältemitteln – einsetzten, entsorgen, ersetzen

Die EU-Verordnung Nr. 517/2014 regelt den Einsatz von, den Umgang mit und die Entsorgung von klimaschädlichen Kältemittel und setzt für verschiedene Anwendungen klare Ausstiegsfristen. In Deutschland wird die Verordnung zusätzlich durch die Chemikalien-Klimaschutzverordnung konkretisiert. Insbesondere die Verwendung von fluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW, FKW, SF6) soll bis 2025 schrittweise reduziert werden.

Entscheidend aus Unternehmersicht ist: Sobald Sie die Kontrolle über das technische Funktionieren von Kühleinrichtungen haben, sind Sie Betreiber und damit verantwortlich, die geforderten Richtlinien einzuhalten. Ob Sie zugleich Eigentümer sind, ist dabei nicht entscheidend.

Das Umweltbundesamt bietet eine anschauliche Broschüre unter anderem mit Entscheidungsleitfragen und Informationen, wie eine HFKW-freie Anlage gefunden werden kann und welche Fördermöglichkeiten es gibt: http://www.umweltbundesamt.de/

 

Dezember 2015:

ISO 14001:2015 im Oktober 2015 auf Deutsch erschienen:

Bereits zertifizierte Unternehmen haben bis zum 14.09.2018 Zeit die Anforderungen der neuen ISO 14001 umzusetzen. Bewährt hat sich bisher unser 1-tägiger Workshop (Festpreis: 2.000 €  zzgl. MwSt. + Reisekosten), indem wir gemeinsam mit den entsprechenden Fachabteilungen (z.B. Umwelt, Einkauf, Vertrieb, F&E, Marketing, Geschäftsführung) die neuen Anforderungen darstellen und die resultierenden Aufgaben unternehmensspezifisch erarbeiten.

Planen Sie für die Umsetzung der neuen Normanforderungen inklusive interner Audits einen Zeitraum von 9 Monaten bis zur Zertifizierung nach der ISO 14001:2015 ein.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Einführung der ISO 14001:2015. Rufen Sie uns an unter 0228- 44 52 27.

 

Mitarbeiter von mMM als Energieauditoren in BAFA Liste eingetragen:

Drei Mitarbeiter von mMM sind berechtigt, Energieaudits nach Energiedienstleistungsgesetz durchzuführen.

Hintergrund ist, dass mit der Änderung des Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Nicht-KMU verpflichtet wurden bis um 05.12.2015 ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Unternehmen, die dieser Pflicht bisher nicht nachgekommen sind, empfehlen wir das Energieaudit nachzuholen.

Als sogenanntes „alternatives System“ akzeptiert die BAFA die Einführung eines EMAS-Umweltmanagementsystem oder eines Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 bis Ende 2016. Auf Nachfrage des BAFA müssen Unternehmen dann allerdings den Nachweis der Einführung eines Managementsystems (EMAS/ ISO 50001) sowie eine Liste der Energieträger nach 4.4.3a (ISO 50001) vorzeigen können.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Durchführung von Energieaudits und der Einführung eines Managementsystems nach ISO 50001 oder EMAS! Rufen Sie uns an unter 0228- 44 52 27.

 

August 2015:

FDIS ISO 14001 erschienen
Derzeit unterzieht die ISO die ISO 14001 einer Revision. Am 2. Juli 2015 wurde nun der Schlussentwurf (Final Draft International Standard – FDIS) den nationalen Mitgliedorganisationen zur Abstimmung zugeleitet. Die Ergebnisse der Abstimmung werden am 4. September vorliegen, sodass die neue ISO 14001:2015 mitte September veröffentlicht wird.

Nähere Informationen unter:
http://www.iso.org/iso/iso14001_revision

 

EU Umweltbericht 2015 verffentlicht
Der im März 2015 erschienene Bericht über den Zustand und die Perspektiven der Umwelt in Europa der Europäischen Umweltagentur gibt einen Überblick über den Zustand der europäischen Umwelt anhand regionaler, nationaler und internationaler Daten.

Wichtige Ergebnisse sind:

In Deutschland hat sich der Zustand der Umwelt seit der Wiedervereinigung deutlich verbessert. Jedoch besteht insbesondere in den Feldern Klimaschutz, Schadstoffbelastung der Umwelt und der nachhaltigen Nutzung von Energie und Ressourcen Handlungsbedarf. So überschreitet Deutschland ständig die Grenzwerte für Stickstoffoxid, Feinstaub und Ozon. Außerdem sollte die weitere Zersiedelung deutscher Ballungsräume gestoppt werden.

Nähere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13126_de.htm

 

Ökodesign: Neue Produktvorgaben 2014/2015

Im Rahmen der europäischen Ökodesign-Richtlinie wurden in den vergangenen Monaten neue Durchführungsverordnungen erlassen und somit neue Produktgruppen aufgenommen. Bei anderen Produktgruppen treten in 2015 verschärfte Anforderungen zum Energieverbrauch/ -effizienz in Kraft. Betroffene Produktgruppen sind unter anderem:

Eine Übersicht über alle von Ökodesign aktuell und künftige betroffenen Produktgruppen unter: 

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/produkte/oekodesign/produktgruppen

 

Förderung von Energiemanagementsystemen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt, insbesondere KMU mit einem Förderprogramm bei der Einführung eines Energiemanagementsystems.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen mit Sitz bzw. Niederlassung in Deutschland, die aufgrund einer gesetzlichen Regelung zur Einführung verpflichtet sind. Folgende Maßnahmen werden seit dem 01. Mai gefördert:

Daneben wird die für die Erstzertifizierung notwendige Beraterleistung mit 60% der Beratungskosten und max. 3.000 € gefördert.

Förderfähig ist auch die Schulung der Mitarbeiter zum Energiemanagementbeauftragten. Der Zuschuss beträgt 30%, max. 1.000 €.

Weitere Informationen unter:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiemanagementsysteme/

 

Fördermaßnahme energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt Unternehmen dabei, ihre industriellen Produktionsprozesse energieeffizienter und klimaschonender zu gestalten. Dadurch sollen einerseits Energieverbrauch und Kosten gesenkt werden, andererseits die Wettbewerbsfähigkeit und die Verbreitung von Effizienztechnologien gesteigert werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes, mit Ausnahme der Energieversorgung und Contractoren, mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland.

Gefördert wird insbesondere:

Mindestanforderungen sind:

Die Höhe des Zuschusses beträgt 20 % der Investitionsmehrkosten, max. 1.500.000 €

Weitere Informationen unter:

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Industrie/Industrie-und-Umwelt/klimaschonende-produktionspozesse.html

 

Wichtiger Hinweis: Energieausweis ersetzt kein Energieaudit

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort (Bundesdrucksache 18/4578) auf eine kleine Anfrage mitgeteilt, dass Energieaudits sich auf ein ganzes Unternehmen und nicht nur auf einzelne Gebäude beziehen.

Weitere Informationen unter:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/index.html?fold=true

 

Umweltbewertung von Chemikalien

Um die Umweltauswirkungen von Chemikalien zu erleichtern und somit die Erstellung einer Ökobilanz zu ermöglichen hat ein Projekt der ifu Hamburg GmbH eine Indikatorbewertung für Chemikalienveröffentlicht. Die Datenbank EstiMol erlaubt die Abschätzung von Umweltwirkungen basierend auf der Molekülstruktur von chemischen Verbindungen. Damit ermöglicht EstiMol eine Beurteilung der Umweltrelevanz der Chemikalienherstellung ohne genauere Kenntnis des Produktionsprozesses. EstiMol bietet Zugriff auf ca. 14.000 chemischen Verbindungen.

Die Nutzung der Datenbank ist kostenfrei. Lediglich eine kurze Registrierung ist erforderlich.

Weitere Informationen unter:

http://www.umberto.de/de/estimol/estimol-daten/

 

Veröffentlichung der neuen Druckgeräteverordnung

Mit der Veröffentlichung der 14. ProdSV im Bundesgesetzblatt am 18.05.2015 wurde die neue Druckgeräterichtlinie der EU (2014/68/EU) in nationales Recht umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.gesetze-im-internet.de/gsgv_14/

 

Neu auf MOD.EEM: EMAS-Leitfaden

Alternativ zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 ist auch eine Validierung nach EMAS ein akzeptiertes Verfahren zur Erstattung der EEG-Umlage.

MOD.EEM bietet jetzt auch mit Hilfe von Leitfäden und Dokumenten Unterstützung bei der Einführung eines Managementsystems nach EMAS an.

Weitere Informationen unter:

https://www.modeem.de/

 

WECOBIS: Webportal als ökologisches Baustoffinformationssystem

Das neue Webportal WECOBIS dient der ökologischen Produktwahl beim Bauen. Es bietet Fachinformationen und gliedert Umwelt- und Gesundheitsaspekte der Baustoffe anhand der verschiedenen Lebenszyklusphasen.

Weitere Informationen unter:

http://www.wecobis.de/

 

April 2015:

Am 21. April wurde die Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) veröffentlicht.

Damit kommen die folgenden Verpflichtungen auf alle Unternehmen und Organisationen zu, die unter die Nicht-KMU Definition fallen (≥ 250 Mitarbeiter; ≥ 50 Mio. € Jahresumsatz):

  1. Verbindliche Verpflichtung zur Durchführung von Energieaudits gem. DIN EN 16247-1 bis zum 5.12.2015.
  2. Alternativ: Verlängerte Frist bis zum 31.12.2016 für die Einführung eines Energiemanagementsystems gem. DIN EN ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS.
  3. Es existieren diverse Fördermöglichkeiten (z.B. Zuschüsse) für die betroffenen Unternehmen.

Der Gesetzestext finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.myska.com/files/edlg_aenderungen.pdf

Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten finden Sie unter http://www.myska.com/files/richtlinie_fuer_die_foerderung_von_energiemanagementsystem.pdf

Aktuell bieten wir Ihnen einen Status-Check zum Festpreis von 1.000,- € (zzgl. Reisekosten und MwSt.) an, um an einem Vor-Ort-Tag vorhandene Unterlagen zu sichten und gemeinsam eine unternehmensspezifische Vorgehensweise mit Ihnen zu erarbeiten.

Unser neuer Mitarbeiter, Herr Dipl.-Ing. (FH) André Möller, ist BAFA zugelassener Energieauditor, sodass wir neben der Managementsystemberatung und –zertifizierung auch Energieaudits gem. DIN EN 16247-1 anbieten können.

Gerne erstellen wir Ihnen oder auch Ihren Kunden und Lieferanten ein individuelles Angebot.

 

Februar 2015:

ISO Survey 2013 erschienen: ISO 50001 boomt

Die International Standardization Organisation (ISO) hat kürzlich ihren ISO Survey 2013 veröffentlicht.

Folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Trends des Jahres 2013:

TUB 78

Wichtigste Botschaft des jährlich erscheinenden Surveys ist, dass die Managementsystem-Zertifizierungen im Jahr 2013 um 4% angestiegen sind.

Ende 2013 gab es weltweit mehr als 1.500.000 Zertifikate, wobei der führende Standard, die ISO 9001, mehr als 1.100.000 Zertifikate ausmachte.

Regional betrachtet sind die meisten Zertifikate im asiatischen Raum vorhanden, dominiert von China, gefolgt von Europa mit Deutschland und Italien an der Spitze.

Das größte Wachstum erlebte die ISO 50001, mit einem Anstieg der Zertifikate von 116 %. Regional gesehen wurden die meisten ISO 50001 Zertifikate in Deutschland, Großbritannien und Italien ausgestellt.

Beachtliches Wachstum verzeichneten auch die Standards der Lebensmittel- und Informationssicherheit (ISO 22000/ ISO 27001) sowie für Medizinprodukte (ISO 13485).

Die Zahl der Zertifikate nach ISO 14001 wuchs dagegen nur noch um 6 % im Jahr 2013. Führend beim Zuwachs  sowie bei der Gesamtzahl der Zertifikate waren China, Italien und Indien.

Nähere Informationen unter:

http://www.iso.org/iso/iso-survey

 

REACH: Neue Website zur Registrierung

Mit dem Ziel vor allem KMU bei der Registrierung von vorregistrierten Stoffen zu unterstützen, hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) spezielle Webseiten eingerichtet.

Die Frist zur Registrierung dieser Stoffe im Mengenband von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr und Unternehmen endet am 31. Mai 2018.

Mit den neuen Internetseiten möchte die ECHA einerseits den Zugang zu relevanten Informationen für den 2018er Registrierungsprozess vereinfachen und andererseits erreichen, dass die Unternehmen so schnell wie möglich mit den Vorbereitungen beginnen.

Zur weiteren Unterstützung der Unternehmen hat ECHA die Broschüre „Registration 2018 Roadmap“ veröffentlicht, die die notwendigen Schritte zur Vorbereitung der Unternehmen auf das Registrierungsfristende  am 31. Mai 2018 erläutert.

Nähere Informationen unter:

http://echa.europa.eu/de/regulations

Download der “ECHA´s REACH 2018 Roadmap” unter:

http://echa.europa.eu/documents/10162/13552/reach_roadmap_2018_web_final_en.pdf

 

Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) erschienen

Die Bundesregierung hat im Dezember 2014 ein Maßnahmenbündel auf den Weg gebracht, welches unter dem Namen „Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz“ die Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung beschreibt.

Der NAPE bindet alle gesellschaftlichen Akteure gleichermaßen ein und versucht durch einen Mix aus Aufklärung, Kommunikation, Förderung und Setzen von neuen Standards für neue Anlagen das Thema Energieeffizienz positiv zu belegen.

Der NAPE sieht, unter anderem, folgende Sofortmaßnahmen für Unternehmen vor:

Weitere Informationen unter:

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energieeffizienz/nape.html

 

Besondere Ausgleichsregelung - Hinweise zu Stromzählern

Nach dem EEG 2014 muss ab dem 31.03.2015 jede Abnahmestelle über eigene Stromzähler an allen Entnahmepunkten und Eigenversorgungsanlagen verfügen.

Ab dem genannten Zeitpunkt wird das BAFA nur noch diejenigen Strommengen berücksichtigen, die über einen geeichten Stromzähler erfasst wurden und der jeweiligen Abnahmestelle zugeordnet werden können.

Die Verpflichtung gilt für alle Entnahmepunkte und Eigenversorgungsanlagen. Das bedeutet, dass auch an allen Entnahmepunkten von nachgelagerten Stromverbrauchern, also im Falle von Weiterleitungen durch das antragsstellende Unternehmen an andere Unternehmen, Stromzähler installiert sein müssen.

Weitere Informationen unter:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/besondere_ausgleichsregelung_eeg/index.html

 

Unternehmen erreichen Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität

Das Bundeskabinett hat am 21. Januar 2015, auf Grundlage eines Berichtes des Rheinisch-Westfälischen-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), festgestellt, dass der Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität im Bezugsjahr 2015 vom Produzierenden Gewerbe zu 100% erreicht wurde.

Damit kann den Unternehmen auch im Jahr 2015 der Spitzenausgleich bei der Strom- und Energiesteuer in voller Höhe gewährt werden.

Grundlage der Kabinettsentscheidung ist ein Bericht des RWI. In ihm wird für das im Antragsjahr 2015 maßgebliche Bezugsjahr 2013 eine Reduktion der Energieintensität von 4,5 % bestätigt. Damit liegt der erreichte Wert deutlich über der Zielvereinbarung von 1,3% Reduktion gegenüber der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012.

Weitere Informationen unter:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2015/01/2015-01-21-PM02.html